Der Stadtmensch ist verschlossen. Oberflächliche Gespräche ja, “nächstes-wochenende-gerne-wieder” nein. Wahrscheinlich eine Alterserscheinung. Die meisten 20er haben ihren festen Freundeskreis, mit ein paar wenigen Ausnahmen, welche man dann jeweils Sonntagmorgens schlafend mit einer Flasche in der Hand im Bus antrifft. Das hat aber auch seine Vorteile. Denn grosse Stadt = grosse Anonymität und viel Freiheit. Früher hiess es Samstags in der Stadt “Hey du warst gestern aber ziemlich betrunken. Und wie du mich vollgelabert hast… tzzz…”. Heute interessiert das kein Schwein mehr. Egal was du Samstags mit irgendwelchen Leuten redest, Sonntags kennt dich keiner mehr. Ausserdem ist die Lust an den grossen Party-Abenden etwas abgeflacht. Letzten Freitag Kino, Samstags Saufcontest mit imaginärer Freundin. Gewonnen!

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