Jazzbaragge

März 27, 2007

Groovy groovy, jazzy funky? In der Mitte der Woche etwas Jazz zur Auflockerung? Einen Grund mehr, viel Bier zu trinken? In der Jazzbaragge gibts das jeden Mittwoch. Eintritt umsonst. Ab 20:30 Uhr bis 2 Uhr geöffnet. Erst Konzert, dann Jam-Session. Zwischen Konzert und Jam-Session ist eigentlich nur ein einziger Satz vom Publikum zu hören: „Spielsch au no?“
Viele Musikstudis, lockere Atmosphäre. Wer sitzen will, muss früh da sein, denn die Stühle sind heissbegehrt. War bis jetzt immer rammelvoll. Und wer beim Rausgehen noch die Koordination und den Willen hat, wirft noch ein Batzeli in die Kollekte. Alles Schleimer.

Wo: Waldmannstrasse 12, beim Bellvue Rämistrasse rauf, 2te links.

Bier: 5 Franken

Frauen: Man kanns sich denken. Frauen die Jazz hören gehen können nicht schlecht sein. Und sie trinken Bier. 100 Punkte.

Online: www.jazzbaragge.ch

Lagerverkauf. Günstig. Billig. Prozent. All diese Begriffe locken einen Low-Budget-Haushalt an wie die Prager das Bier. Doch der kürzlich entdeckte Lagerverkauf war nicht wirklich das, was er von aussen verspricht. Im Untergeschoss eine aufgemotzte Lagerhalle, keine einzige Weinetikette zu lesen, da alles serbisch-kroatisch-ugu-aga, ja selbst das Mineralwasser ist aufgrund der Etikette (und der Farbe) nicht als solches zu erkennen. „Schauen sie sich um. Ungeschämt“. Ja, das tat ich dann auch. Schimmel in den schönen Biergläsern, wie schade, Verfallsdaten ähneln meinem Geburtsdatum. Aber irgendwas musste ich ja kaufen. Wattesäbchen. Im Sonderangebot! 80 Rappen. Und eine Cola. In der Dose versteht sich. Nach 5-minütigem An-der-Kasse-Stehen und einem „Hallo! HEY!“, kam dann der Chef höchstpersönlich reingewackelt. Mit Schnaps natürlich, was sonst. Währenddem wir zusammen auf die Kassiererin (seine Frau) warteten, schüttete er mir bei einem neuen Schnapsfläschchen sein Herz aus. Laden scheisse, Frau scheisse, Leben scheisse. Nix wie raus hier. „Erzählen sie ihren Kollegen von unserem Laden!!!“.
Nach Hause gerannt. Flasche Gin auf Ex.