Ristorante Pizzeria Etna. Von aussen einladend, von innen ausladend. Eine Pizzeria mit Take-Away-Feature. Tönt eigentlich nicht schlecht. Drinnen Kantinenmässig eingerichtet, und krampfhaft versucht, italienisches Ambiente in die Bude zu bringen, was jedoch gar nicht funktioniert. Gäste: Sozialfall abwärts, ein Frauenverein und noch ein paar komische Gestalten, die entweder auf den Stellenanzeiger oder aufs Bier konzentriert sind und über Weinpreise diskutieren.
Toll: „Wir verarbeiten in unserem Betrieb nur frische Produkte, deshalb bitten wir Sie für diese Zubereitungsart um Geduld.“
Das kostete mich ein müdes „WOW“, nach akzeptablen zehn Minuten kam jedoch die Pizza, sogar 3 Franken Mitnahmerabatt. 7 Tage bis Mitternacht geöffnet. Pizzen zw. 10.90 Franken und 16.10 Franken. (Wie kommt man bloss auf solche Zahlen) abzüglich drei Franken Mitnahmerabatt.
Wo: Direkt beim Hardplatz.
Online: www.ristorante-pizzeria-etna.ch
Ambiente: Schnell raus, oder mehr Bier.
Bier: 3.20 Franken, da lacht das Bierherz.
Frauen: Panadol bitte.
Nelson Pub. Als durstiger rein, als Cowboy raus. Ein richtiges Pub halt, mit sagenhafter Bier-Auswahl. Durch die Karte trinken wird also eine echte Herausforderung. Abends DJs, laute Musik, Country, HipHop, Charts, House oder irgendwelche billige Hobby-Remixes, die aber trotzdem Laune machen. Pluspunkt: Montages ChickenWings für 10 Franken. Und zwar AYCE (All You Can Eat). (Eintritt ab 20)
Wo: Nähe Bahnhofstrasse, beim H&M links.
Online: http://www.nelson.ch
Ambiente: Bin ich WildWest oder was? Publikum von Paradeplatz-Typen bis zu Studenten.
Bier: ab 5 Franken aufwärts. Und zwar rassig.
Frauen: Wo?!
Was macht man, wenn man mal nichts macht?
Gitarre spielen!
Ein Instrument in der Wohnung ist eine echte Bereicherung. Und eine Herausforderung. Was man vorher Jahre lang vor sich her gschoben hat, macht man nun plötzlich. Es muss auch gar nicht so gut tönen, es geht ums probieren. Und plötzlich klappts, man hat zwei, drei, vier, fünf harmonierende Griffe raus und dann kanns auch schon losgehen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann noch anfange Gitarre zu spielen.
Naja, hätte ja auch gedacht, dass ich eines Tages um Mitternacht im Jogginganzug in Zürich eine Flasche Gin kaufen gehe…
Kino ist was tolles. Besonders, wenn man gerade eines in der Nähe hat, welches von 14 Uhr bis 2 Uhr Morgens Programm hat. Das Abaton. Wohl eines der höchsten Gefühle für jeden Kino-Fan. 12 Kinos, 12 Stunden Programm. Und ausser dem bekannten Kram auch Filme, die man nicht so kennt, aber trotzdem lohnenswert sind. Naja, ich hab mir SAW III angeschaut. Was will man auch anderes um Mitternacht. Die Toleranz der Kinokasse ist zu loben, hab mich nämlich nach einem Bier in der Bar nebenan von Dreamgirls (keine Ahnung wie ich drauf gekommen bin) auf SAW III umentschieden.
Einzig zu bemängeln ist der Eintrittspreis. Stolze 17 Franken. Kinosäle angefangen bei kleinen 70 Plätzern bis zu den grossen 400 Plätzern mit allem Dolby-Dingsbums-Schnick-Schnack.
Wo: Nicht zu verfehlen. Escher-Wyss-Platz/Heinrichstrasse
Online: kitag.com
Daheimfühl-Café Weggen. In aller Ruhe beim Kaffee ein Buch lesen? Das geht im Café Weggen. Ein kleines Kaffee mit hausgemachter heisser Schokolade und tollem Milchkaffee. Und mit „klein“ meine ich auch klein. Aber das macht das tolle Ambiente gerade aus. Eher älters Publikum und wunderbar ruhig.
Wo: An der Weggen-Gasse natürlich. Beim Rathaus.
Online: Kennen die nicht.
Ambiente: Amélie-Cafe-Ambiente.
Milchkaffee: 4.50 Franken (Mit Extra-Kanne Milch)
Frauen: Ich darf doch sehr bitten…!