“117″ - Urbane Lachkultur
März 31, 2007
Die Polizei versucht anscheinend krampfhaft, ihr Image der bösen, strengen und unfreundlichen Jungs etwas aufzupolieren. Und wie macht man das am Besten? Na mit Humor natürlich (siehe Bild). Ich lach mich kaputt. Sowas lustiges hab ich ja noch nie gesehen! Blondinen-Witze ans Polizeigebäude gesprayt. U-Haft.

Fründe finde, Liebi mache
März 28, 2007
Der Stadtmensch ist verschlossen. Oberflächliche Gespräche ja, “nächstes-wochenende-gerne-wieder” nein. Wahrscheinlich eine Alterserscheinung. Die meisten 20er haben ihren festen Freundeskreis, mit ein paar wenigen Ausnahmen, welche man dann jeweils Sonntagmorgens schlafend mit einer Flasche in der Hand im Bus antrifft. Das hat aber auch seine Vorteile. Denn grosse Stadt = grosse Anonymität und viel Freiheit. Früher hiess es Samstags in der Stadt “Hey du warst gestern aber ziemlich betrunken. Und wie du mich vollgelabert hast… tzzz…”. Heute interessiert das kein Schwein mehr. Egal was du Samstags mit irgendwelchen Leuten redest, Sonntags kennt dich keiner mehr. Ausserdem ist die Lust an den grossen Party-Abenden etwas abgeflacht. Letzten Freitag Kino, Samstags Saufcontest mit imaginärer Freundin. Gewonnen!
Frechheit des Tages (3) - “Lärme mache”
März 28, 2007
Herr und Frau Zürcher haben offenbar ein grosses Bedürfnis, sich auf dezente Weise akustisch bemerkbar zu machen. Ob lautes reden, fluchen, lachen. Was auch immer, hauptsache laut. Sehr zum Leid der Mitbewohner, denn die dünnen Wände halten es anscheinend nicht für nötig, auch nur die kleinste Schallwelle zu verschlucken. Besonders nachts sehr angenehm, wenn die Frau über dir das Gefühl hat, sie müsse jetzt noch etwas mit ihren Stöckelschuhen in der Wohnung umhergehen. Oder den Radiowecker früh morgens auf Lautstärke zehn stellen. Oder Konflikte in einer untragbaren Lautstärke austragen. Klar, man kann nicht immer leise sein, besonders am Wochenende nach ein paar Bier sehr schwierig. Trotzdem Frechheit. Alphorn gekauft.
Wirklich billig. Ungeschämt.
März 27, 2007
Lagerverkauf. Günstig. Billig. Prozent. All diese Begriffe locken einen Low-Budget-Haushalt an wie die Prager das Bier. Doch der kürzlich entdeckte Lagerverkauf war nicht wirklich das, was er von aussen verspricht. Im Untergeschoss eine aufgemotzte Lagerhalle, keine einzige Weinetikette zu lesen, da alles serbisch-kroatisch-ugu-aga, ja selbst das Mineralwasser ist aufgrund der Etikette (und der Farbe) nicht als solches zu erkennen. “Schauen sie sich um. Ungeschämt”. Ja, das tat ich dann auch. Schimmel in den schönen Biergläsern, wie schade, Verfallsdaten ähneln meinem Geburtsdatum. Aber irgendwas musste ich ja kaufen. Wattesäbchen. Im Sonderangebot! 80 Rappen. Und eine Cola. In der Dose versteht sich. Nach 5-minütigem An-der-Kasse-Stehen und einem “Hallo! HEY!”, kam dann der Chef höchstpersönlich reingewackelt. Mit Schnaps natürlich, was sonst. Währenddem wir zusammen auf die Kassiererin (seine Frau) warteten, schüttete er mir bei einem neuen Schnapsfläschchen sein Herz aus. Laden scheisse, Frau scheisse, Leben scheisse. Nix wie raus hier. “Erzählen sie ihren Kollegen von unserem Laden!!!”.
Nach Hause gerannt. Flasche Gin auf Ex.
Frechheit des Tages (2) - Schweineteures Kalb?
März 24, 2007
Da will man sich mal einen schönen gemütlichen Abend machen. Wie wärs mit Kalbs-Corde-en-bleu? Ja gerne. Und genau da wo das billige Kalb aufhört zu existieren, fängt das teure Single-Leben an. Ich brauch ja nur eins.
14 Franken für 1 Stück Fleisch?! Naja was solls, hab schön für ganz andere Sachen Geld ausgegeben, das Schweizer Kalb hat halt seinen Preis. Trotzdem Frechheit.
Nationalhymne gegrunzt.
Happen essen? New Point.
März 20, 2007
Um acht noch nicht gegessen? Ravioli-Dose aus? Supermarkt geschlossen? Kühlschrank gibt nix her? Messerblock verschluckt, Pfanne ausversehen weggeschmissen, Besteck dem Pöster geschenkt, Herdplatte gestern abend kaputtgeschlagen?
Was auch immer für Gründe dafür sprechen, ausserhalb der eigenen vier Wände zu speisen; wenns schnell gehn soll und gut schmecken muss: NewPoint. Das Personal verhält sich zwar wie ein Ameisenhaufen, herumrennen, herumschreien, anpissen, doch irgendwo muss hinter diesem Chaos aus “Mach-Du-Döner-Mann!” und “Was-du-wolle-Döner-bestelle-Scharf-ohne-blablabla??” eine Struktur stecken, denn anscheinend scheint am Schluss doch noch jeder zu seinem Essen zu kommen. Beste Döner-Alternative: Kalbs-Pepito (oder Lamm oder Poulet oder was auch immer). Schmeckt super lecker. Fünf Stunden später knurrt der Magen schon wieder? Kein Problem, die haben bis 2 Uhr, am Wochenende durchgehend geöffnet. Diese arbeitsgeilen Fress-Mach-Maschinen, die. Zum Teufel mit ihnen!
Wo mann? 360°-Blick - Du wirst einen sehen.
Wieviel mann? Pepito 8.50
Frauen mann? Mit allem, ohne scharf.
Gitarrisierend
März 5, 2007
Was macht man, wenn man mal nichts macht?
Gitarre spielen!
Ein Instrument in der Wohnung ist eine echte Bereicherung. Und eine Herausforderung. Was man vorher Jahre lang vor sich her gschoben hat, macht man nun plötzlich. Es muss auch gar nicht so gut tönen, es geht ums probieren. Und plötzlich klappts, man hat zwei, drei, vier, fünf harmonierende Griffe raus und dann kanns auch schon losgehen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann noch anfange Gitarre zu spielen.
Naja, hätte ja auch gedacht, dass ich eines Tages um Mitternacht im Jogginganzug in Zürich eine Flasche Gin kaufen gehe…
Ich bin auch ein Film-Freak
März 5, 2007
Kino ist was tolles. Besonders, wenn man gerade eines in der Nähe hat, welches von 14 Uhr bis 2 Uhr Morgens Programm hat. Das Abaton. Wohl eines der höchsten Gefühle für jeden Kino-Fan. 12 Kinos, 12 Stunden Programm. Und ausser dem bekannten Kram auch Filme, die man nicht so kennt, aber trotzdem lohnenswert sind. Naja, ich hab mir SAW III angeschaut. Was will man auch anderes um Mitternacht. Die Toleranz der Kinokasse ist zu loben, hab mich nämlich nach einem Bier in der Bar nebenan von Dreamgirls (keine Ahnung wie ich drauf gekommen bin) auf SAW III umentschieden.
Einzig zu bemängeln ist der Eintrittspreis. Stolze 17 Franken. Kinosäle angefangen bei kleinen 70 Plätzern bis zu den grossen 400 Plätzern mit allem Dolby-Dingsbums-Schnick-Schnack.
Wo: Nicht zu verfehlen. Escher-Wyss-Platz/Heinrichstrasse
Online: kitag.com
Trinken, essen, Torte kaufen
März 4, 2007
Was macht man, wenn man mal nichts macht?
Heute entdeckt: Torte essen.
Lecker-Becker Hard bietet wunderbare Waldbeeren-Torten an.
Allgemein finde ich wird enorm viel gegessen, besonders wenn mal all die leckeren Sachen im Kühlschrank sind, die man vorher nie hatte. “Hummus” gekauft. Arabischer Kichererbsenbrei, mit Zitronensaft und Olivenöl. Gefunden beim Türken.
Beim Italiener nach Rösti gefragt.
Frechheit des Tages (1) - Tankstelle & Deo
März 4, 2007
Heute an der Tankstelle bei mir in der Nähe Zeitung gekauft. Und ein Nivea-Deo.
An der Kasse: Deo 7.80 Franken.
Ich: “Ist aber auch ein ziemlicher Tankstellen-Zuschlag”
Kassiererin: “Hmm.”
Mit 1000er-Note bezahlt.
“To swiffer”
März 4, 2007
Hält was er verspricht: Der Swiffer Staubmagnet. Mit dem rundum beweglichem Arm macht Saubermachen wieder Laune. Besser als Staubsauger, leiser als Staubsauger, mit 19.90 Franken günstiger als Staubsauger. Nachteil: Muss immer wieder Tüechli kaufen. 6.90 Fr. für 20 Stück… Naja, ist trotzdem noch günstiger, wenn man rechnet, dass ich etwa einmal pro Jahr…. putze… dann… brauche ich… ein Tuch.. naja egal.
TIPP: Lässt den Spass-Faktor in die Höhe schnellen: Während des Putzvorganges in ständiger Wiederholung und mit steigendem Tempo sagen “SWIFFERE, SWIFFERE, SWIFFERE, IMMER BENI AM SWIFFERE….”